Deutsches Zentrum Ahrens & Schwarz

Rechtshilfe in allen Belangen

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Visaablehnungen (Schengenvisa)

Ein Teil der Visumanträge wird abgelehnt, obwohl alle geforderten Unterlagen vorgelegt werden. Die Begründungen der Ablehnungen sind standardmäßig vorformuliert. Meist wird der Reisezweck oder die Rückkehrbereitschaft angezweifelt. Wir helfen Ihnen, sich dagegen erfolgreich zur Wehr zu setzen.

Grundsätzlich gibt es dabei drei verschiedene Vorgehensweisen, welche auch teilweise kombiniert werden können:

A. Einreichung eines Widerspruchs (Appellation/Remonstration)

Wir verfassen Ihnen gerne eine juristisch richtige Appellation und vertreten Sie gegenüber der Botschaft.

B. Einreichung einer Verwaltungsklage beim Verwaltungsgericht Berlin

Unsere Leistungen hierbei umfassen:

  • Beratung
  • Erstellung der Prozessvollmacht
  • Ausfüllung und Stellung des Prozesskostenhilfeantrages
  • Akteneinsicht in Ihre Visaakte bei der Botschaft und ggf. beim Ausländeramt und SIS (Schengeninformationssystem)
  • Erstellung der Klageschrift
  • anwaltliche Begleitung zu Vorsprachen in der Botschaft (2. Termin)
  • Vertretung vor Gericht in Deutschland
  • anwaltliche Begleitung bei der Visumsabholung
  • Geltendmachung Ihrer Kosten des Verfahrens gegenüber dem Außenministerium.

Der Vorteil der Einschaltung unserer Kanzlei liegt im Besonderen darin, dass wir Sie auch hier vor Ort in Kiew vertreten können und nicht nur in Deutschland vor Gericht, das heißt wir sind für Sie jederzeit hier ansprechbar und können Sie auch bei allen Verfahren, nötigen Besuchen in der Botschaft begleiten oder vertreten. Hierzu ist so bislang keine deutsche und keine ukrainische Rechtsanwaltskanzlei in der Lage.

Hier ist auch für Ukrainer die Gewährung von Prozesskostenhilfe möglich, das heißt: Gerichts-und Anwaltskosten trägt der Staat.

Visaangelegenheiten sind ein Hauptschwerpunkt unserer Arbeit, sodass wir auf diesem Gebiet nicht nur über ein profundes Wissen, sondern auch über mehr praktische Erfahrung als die meisten anderen Anwälte in der Ukraine oder in Deutschland besitzen.

C. Beantragung eines Schengenvisums eines anderen Schengenstaats

Unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich ein Schengenvisum aus anderen Schengenstaaten als Deutschland zu beantragen und zu erhalten, auch wenn vorher Visaablehnungen vorlagen.

Dies ist möglich, da der europäische Visakodex in unterschiedlichen Schengener Vertragsstaaten unterschiedlich ausgelegt und angewendet wird. Die Verwaltungspraxis ist in diesen Staaten anders als in Deutschland. Dies führt in der Praxis in einigen Ländern zu niedrigeren oder gar anderen Erteilungsvoraussetzungen als in Deutschland. Dies gilt besonders für den Nachweis der Rückkehrbereitschaft und des Reisezwecks.

Liegt eine Visumsablehnung aus Deutschland vor, kann bei Änderung der Reiseplanung also unter Umständen ein anderer Staat das Hauptreiseland werden. Deutschland kann bei Visumausstellung dann trotzdem mit diesem Visum besucht werden.

Sie sollten sich aber in jedem Fall von uns beraten lassen, damit es nicht auch hier zu einer Visaablehnung oder gar einem Einreiseverbot kommt. Wir sind ihnen gerne bei der Beantragung eines derartigen Visums behilflich, sodass es in der Praxis nicht mehr zu einer Visaablehnung kommt. Der Vorteil ist hier auch die schnelle Erteilung des Visums. In der Regel wird das Visum, je nach Visumsart in circa ein bis zwei Wochen ausgestellt. Dies geht also schneller als bei der Visaklage oder auch der Appellation.

Auch eine Kombination aus Appellation-, und falls diese nicht zum Erfolg führt, eine Beantragung eines Schengenstaates aus einem anderen Schengenstaat ist möglich und Erfolg versprechend.

Lassen sie sich hier aber in jedem Fall von uns beraten, damit es nicht zu aufenthaltsrechtlichen oder anderen Verstößen gegen den Visakodex und weiteren ausländerrechtlichen Problemen, wie Aufenthaltsverboten, Einreisesperren, Zurückweisungen oder erneuten Visaablehnungen kommt.

Falschangaben oder Visamissbrauch aus Unwissenheit können dazu führen. Ebenso Vorlage gefälschter Unterlagen. Deshalb sollte man auf die Einschaltung von Reisebüros oder „Agenturen“ verzichten, wenn man die Rechtslage nicht genau kennt.

Eine Visaerteilung ist auch nach Ablehnung aus Deutschland möglich. Wir helfen ihnen hier gerne weiter und zeigen ihnen die Möglichkeiten auf.

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